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Schwimmen, schwimmen, schwimmen |
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Dienstag, den 26. Mai 2009 um 20:06 Uhr |
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Heute waren Kathi und ich zum ersten Mal im Meer schwimmen. Brrr war das kalt.
Heute war ein richtig dänischer Tag. Von denen hatten wir in letzter Zeit ja nicht so viele. Wir sind bei relativ gutem Wetter zum Smakkecenter gekommen und haben zu arbeiten begonnen. Eine halbe Stunde später sind schon die ersten Gewitterwolken gekommen und es hat zu donnern und blitzen begonnen. Nach einem kurzen aber heftigen Gewitter, haben sich die Wolken sehr schnell verzogen und wir hatten wieder Sonnenschein. Ich habe mir in der Früh den Wetterbericht durchgelesen, so wie ich das jeden Tag mache und das Gewitter war auch vorausgesagt, genauso wie 27°C. Als wir in der Früh aus dem Haus gegangen sind konnte ich nicht ganz glauben, dass es wirklich ein Gewitter geben soll, und genauso wenig konnte ich es glauben dass wir 27°C bekommen. Es war einfach zu kühl und der Wind zu frisch. Aber nach dem Gewitter als die Sonne rausgekommen ist, ist es schnell total warm geworden. Kathi und ich haben dann beschlossen dass wir nach der Arbeit schwimmen gehen würden.

Wir haben heute die kaputten Zeltplanen von unsrem großen Partyzelt geputzt und zusammengelegt. Die kommen zum Reparieren nach Rudkøbing. Das Partyzelt ist ja letztes Jahr im Sturm umgeweht worden und war ziemlich kaputt. Dann haben wir 1 Smakkejolle wieder aus dem Wasser geholt weil sie undicht ist. Wahrscheinlich ist die neue Planke die sie letzten Herbst bekommen hat nicht ganz dicht, oder es fehlt irgendwo eine Schraube. Und unsren Pram mussten wir an der Slipanlage hochziehen weil er von Nina(unsrem Motorboot) verletzt wurde. Nina hat sich in der Nacht losgerissen und hat mit ihrem Motor am Pram gescheuert. Das heißt ich hab mit dem Traktor vorsichtig und ganz langsam dieses Riesenboot die Slipanlage raufgezogen. Danach haben wir noch ein bisschen in der Werkstatt aufgeräumt und dabei ein Riesenmikado Spiel gefunden. Die Mikadostöckchen sind 1 Meter lang. Wir mussten dass natürlich gleich ausprobieren. Es war aber nicht so spannend wie wir uns das vorgestellt hatten. Weil die Stäbchen so schwer sind wackelt alles immer sofort, wenn man eins aufhebt. 
Um halb 4 haben wir uns auf den Nachhauseweg gemacht. Haben unsre Räder in der Einfahrt stehen lassen und haben ruckzuck unsre Badesachen, Handtücher und die restliche Wassermelone von gestern eingepackt. In höchstens 3 Minuten waren wir an unsrem kleinen Strand und haben uns diesmal für die Nordseite des Strandes entschieden. Ich habe laut die Beach Boys aufgedreht und schon sind wir losgerannt ins Wasser. Am Anfang war es wirklich eisig kalt. Naja vielleicht nicht eisig, aber auf jeden Fall kalt. Aber nach dem wir uns dann gemeinsam reingeschmissen hatten und ein Weilchen herumgeschwommen sind(in ca 80 cm tiefem Wasser), wars gar nicht so kalt. Eigentlich sogar recht angenehm. Das Wasser hat ja auch schon 17°C. Das Meer an der Westseite von Strynø ist ca so wie der Neusiedler See, man muss ewig gehen bis es mal tiefer wird.
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